Jugend und GK-Schützen auf dem Prüfstand des Könnens

Die Schützengilde Heidelberg war Austragungsort der diesjährigen Kreismeisterschaften. Sie haben am Samstag, den 22. März mit der Jugend begonnen und fanden einen Tag später mit den Großkaliberschützen ihre Fortführung. Eines war direkt augenfällig, in sämtlichen Jahrgangsstufen gab es weniger Teilnehmer. In der Disziplin Luftgewehr Schülerklasse waren nur 1 Starter bzw. 2 Starterinnen am Stand. In der männlichen Jugendklasse dominierten die Jungschützen vom SVgg Eppelheim, während bei der weiblichen Jugend die Damen von Tell Edingen die Nase vorne hatten. Das Luftgewehr 3-Stellung war so schwach frequentiert, dass fast jeder Teilnehmer bzw. Teilnehmerin Kreismeister wurde. Trotz allem wurden sehr ansprechende bis sehr gute Leistungen an den Tag gelegt.
Man sollte bzw. man muss Gehörschutz tragen, es ist sehr laut. Der Geruch von Pulverdampf war deutlich wahrnehmbar, so oder ähnlich muss die Luft geschwängert sein, damit das Großkaliberschießen seinen Reiz aufrechterhält. Für mich wäre es ein unvorstellbarer Gedanke, diese Angelegenheit mit Laserschießen zu ersetzen. Was sich beim GK-Rundenkampf andeutete, fand bei den Kreismeisterschaften seine Fortführung. Mehrheitlich in den Disziplinen waren die Mannen vom SVgg Eppelheim das Maß der Dinge. Ein nicht ausgesprochener Leitsatz scheint offen im Raum zu stehen, ein Nichteppelheimer kann erst Meister werden, wenn er einen Eppelheimer von der Spitze gedrängt hat. So geschehen beim Zentralfeuer 30/38, Pistole 9 mm und GK-Pistole 45 ACP.  Bilder + Bericht: HWB.

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