Eugen Weinberger - Ehrenmitglied des Badischen Sportschützenverbandes feiert 85. Geburtstag

Ehrenmitglied Eugen Weinberger
Spricht man von dem in Weinheim an der Bergstraße beheimateten Eugen Weinberger, der am 12. August 1933 im thüringischen Meiningen das Licht der Welt erblickte, so ersteht vor dem geistigen Auge das Bild eines Schützenbruders, der zum einen auf zahlreiche und auch hohe Erfolge, insbesondere im Schießsport zurückblicken kann und zum anderen sich über viele Jahre hinweg ehrenamtliche Führungsarbeit im Heidelberger Schützenverein von 1490 sowie auch im Badischen Sportschützenverband leistete.

Doch der Reihe nach.

Als Eugen Weinberger im Jahre 1975 von einem ihm befreundeten Architekt angesprochen wurde, ob er sich nicht dem Schießsport zuwenden wolle, war von dem damals 42-Jährigen rasch der Entschluss gefasst, dem ältesten Verein der Neckarmetropole, nämlich dem Heidelberger Schützenverein von 1490, als Mitglied beizutreten. Die Zielsetzung des jungen Schützenbruders lag darin, diesen Sport aktiv auszuüben, wobei er zunächst mit dem Kleinkaliber-Sportgewehr intensiv trainierte und an mehreren Meisterschaften beteiligt war. Allerdings wendete er sich schon bald dem Schießen mit Vorderladerwaffen zu, trainierte eisern und wurde schließlich im Jahre 1978 Deutscher Mannschaftsmeister der Perkussionsgewehrdisziplin. Ein weiterer Erfolg stellte sich bei den höchsten nationalen Titelwettkämpfen im Jahre 1981 ein, da wurde nämlich Eugen Weinberger Deutscher Meister der Disziplin Steinschloßgewehr.

Dies wäre die eine Seite von Eugen Weinberger, die andere war die, sich der ehrenamtlichen Arbeit zuzuwenden, um sich auch da mannigfachen Aufgaben zu stellen. Nur so ist erklärbar, daß der Jubilar von 1984 bis 2009, in diese Zeit fiel das 500-jährige Jubiläum des Heidelberger Schützenvereins von 1490, als dessen Oberschützenmeister fungierte. Auf das Wirken von Eugen Weinberger aufmerksam geworden, beriefen ihn die Delegierten des 40. Landesschützentages im Jahre 1991 zum stellvertretenden Landesschützenmeister des Badischen Sportschützenverbandes. Dieses Ehrenamt bekleidete der nunmehr 85-Jährige Eugen bis zum Jahre 2001. Für die gleiche Zeit gehörte der Jubilar der Gesamtvorstandschaft des Deutschen Schützenbundes an.

Ohne Frage, dass all dieses Wirken auch durch mancherlei Auszeichnungen und Ehrungen eine sichtbare Würdigung fand. Die Stadt Heidelberg verlieh Eugen Weinberger die "Ehrenplakette in Anerkennung hervorragender sportlicher Leistungen" und das Bundesland Baden-Württemberg zeichnete ihn mit der "Silbernen Ehrennadel für Verdienste im Ehrenamt" aus.

Zahllos folgten schießsportliche Ehrungen „seines“ Vereins, des Sportschützenkreises Heidelberg, des Badischen Sportschützenverbandes und des Deutschen Schützenbundes, wobei an dieser Stelle lediglich die höchsten genannt sein sollen. Sowohl der Heidelberger Schützenverein von 1490 als auch der Badische Sportschützenverband ernannten Eugen Weinberger zu ihrem Ehrenmitglied. Sichtbare Auszeichnungen waren die Verleihung des "Greif-Verdienstwappens" in Gold durch den Badischen Sportschützenverband sowie die "goldene Medaille am grünen Band" und das Ehrenkreuz in Silber des Deutschen Schützenbundes.

Bleibt zum Abschluß dieser kleinen Betrachtung der Wunsch, dass dem nunmehr 85-jährigen Jubilaren noch viele Jahre in Gesundheit und Frisch im Kreise seiner Lieben, freilich auch im "Lager" der Sportschützen beschieden sein mögen.

Georg Mülbaier

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